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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Grauer Baum“

Ein einzelner Baum füllt das ganze Bild, seine Äste beschreiben Bögen, die sich mit den grauen Pinselflächen verschränken. Die Stimmung ist still und beinahe melancholisch.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1911 in Öl auf Leinwand, in der Zeit von Mondrians Übersiedlung nach Paris. Unter dem Einfluss des Kubismus reduzierte er Farbe und Perspektive zugunsten eines linearen Gerüsts. Es befindet sich im Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Astwerk: Kräftige dunkle Linien spannen sich in weiten Bögen über die gesamte Bildfläche.
  • Grauwerte: Nuancen von Hellgrau bis Blaugrau erzeugen Tiefe ohne Buntheit.
  • Pinselzüge: Breite, sichtbare Striche gliedern den Hintergrund in kleine Flächen.

Bedeutung

„Grauer Baum“ steht am Beginn der Baumfolge, in der Mondrian das Naturmotiv Schritt für Schritt in reine Bildstruktur überführte.

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