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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Helene“

Ein Hut wie ein blauer Farbschwall, darunter ein ruhiges, fast kindliches Gesicht: „Helene“ lebt vom Gegensatz zwischen kräftigem Pinselstrich und zurückhaltender Haltung der Sitzenden.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1909 in Werefkins Münchner Jahren, in denen sie sich der Neuen Künstlervereinigung München und dem Kreis um Alexej von Jawlensky und Wassily Kandinsky anschloss. Ausgeführt ist es in Gouache auf Papier, das auf Karton aufgezogen wurde. Die Gouache befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die Figur sitzt frontal und leicht vorgebeugt, die Hände ruhen auf den Knien.
  • Hut: Der breite blaue Hut bildet den dunkelsten Farbakzent im oberen Bilddrittel.
  • Strümpfe: Zwei kompakte dunkle Flächen verankern die Figur am unteren Bildrand.
  • Papiergrund: Der warme Ton des Trägers bleibt sichtbar und bestimmt die Gesamtstimmung.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Werefkins Fähigkeit, mit knappen Mitteln Charakter und Stimmung zu fassen, und ergänzt das Bild der Künstlerin um eine intime, skizzenhafte Seite.

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