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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition 10 in Schwarz und Weiß“

Kurze schwarze Striche verdichten sich zu einem ovalen Feld, das sich vom hellen Grund kaum abhebt. Der Blick wandert rhythmisch über das Geflecht aus Kreuzen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1915 in Öl auf Leinwand und wird auch „Pier und Ozean“ genannt. Es geht auf Mondrians Beobachtungen des Meeres und der Seebrücke von Domburg zurück und gehört zu den Werken, in denen er die Natur in rhythmische Linien übersetzte. Es befindet sich im Kröller-Müller Museum in Otterlo.

Bildkomposition und Details

  • Ovale Form: Das Linienfeld bildet eine Ellipse, die sich zum Rand hin auflöst.
  • Striche: Kurze Waagerechte und Senkrechte sind zu Kreuzen und T-Formen verbunden.
  • Grauton: Ein zarter, heller Grund lässt die schwarzen Zeichen fein und leicht wirken.
  • Rhythmus: Die unregelmäßige Verteilung erzeugt ein fließendes Muster wie bewegtes Wasser.

Bedeutung

Das Bild markiert einen Wendepunkt auf Mondrians Weg zur Abstraktion. Es zeigt, wie er die Natur auf ein Grundgerüst aus Linien reduzierte.

Beratung und individuelle Anfragen

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