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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition Nr. VI; Blaue Fassade“

Blasse Blau- und Grautöne sind wie Fensterfelder in ein dunkles Liniennetz eingelassen. Der Titel verweist auf das Motiv einer Hausfassade, das im Bild nur noch als Ordnung von Flächen anklingt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1914 in Öl auf Leinwand und misst 95,2 × 67,5 cm. Es fällt in die Zeit, in der Mondrian den Kubismus weiterführte und Naturmotive zu Linien und Flächen abstrahierte. Heute gehört es zur Sammlung der Fondation Beyeler.

Bildkomposition und Details

  • Fassade: Große helle Felder im oberen Drittel wirken wie Fensterflächen zwischen schmalen Pfeilern.
  • Farbklang: Himmelblau, Grau und Beige stehen dicht beieinander und erzeugen einen gedämpften Ton.
  • Sockel: Am unteren Rand geben zwei Paare kleiner brauner Blöcke sowie eine dunkle Dreiecksform Halt.
  • Linien: Schwarzbraune Linien rahmen die Felder und gliedern die Fläche.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den Arbeiten, in denen Mondrian städtische Architektur in eine abstrakte Ordnung übersetzte.

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