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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition X“

Wie ein Kristallgitter aus Licht und Schatten fügen sich Hunderte kleiner Flächen zusammen. Der Blick springt von Facette zu Facette und findet in den gelben Kreisen einen Halt.

Entstehungshintergrund

Mondrian malte das Bild 1912 bis 1913 in Öl auf Leinwand; die Caption nennt 65,5 × 75,7 cm und die Inventarnummer G 268. Es entstand in Paris, wo er die Formensprache des Kubismus aufnahm und weiterführte. Heute befindet sich das Gemälde im Museum Folkwang in Essen.

Bildkomposition und Details

  • Facetten: Kleine Flächen in Grau, Blaugrau und Türkis bilden ein dichtes Gefüge.
  • Gelbe Rundungen: Mehrere gelbe Kreissegmente setzen warme Akzente in der kühlen Palette.
  • Linien: Dunkle, überwiegend gerade Striche durchziehen das gesamte Bild.
  • Farbwirkung: Die kühle Palette aus Grau und Türkis wird nur von wenigen Gelbtönen aufgebrochen.

Bedeutung

Das Bild markiert den Übergang von der Gegenstandsdarstellung zur reinen Abstraktion und ist ein Schlüsselwerk von Mondrians kubistischer Phase.

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