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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Leuchtturm bei Westkapelle“

Ein schlanker Turm steht wie ein Fanal im Licht, umgeben von einem flirrenden Himmel aus Farbtupfern. Die Szene wirkt weniger wie eine Ansicht als wie ein Erlebnis von Farbe und Stille.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1909 als Öl auf Karton, in den Jahren, in denen Mondrian mehrfach an der Küste von Zeeland arbeitete. Der Leuchtturm von Westkapelle wurde für ihn zu einem wiederkehrenden Motiv, das er 1909 und 1910 in verschiedenen Fassungen aufgriff. Das Bild befindet sich heute im Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Tupfentechnik: Kurze, getrennte Pinselhiebe in Blau und Rosa lassen den Himmel vibrieren.
  • Turmkörper: Der Turm füllt fast die ganze Bildhöhe und wirkt dadurch monumental.
  • Lichtakzente: Gelbe Töne in Fenstern, Fassade und am Horizont setzen warme Gegenpunkte.
  • Signatur: Unten links steht der Schriftzug „P. Mondriaan“.

Bedeutung

Die Arbeit zeigt Mondrians Übergang von der naturnahen Malerei zu einer freien, farbbestimmten Bildsprache und gehört zu seinen frühen Turmbildern.

Beratung und individuelle Anfragen

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