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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Meer nach Sonnenuntergang“

Nach dem Untergang der Sonne glüht die Küste noch in warmen Farben, während das Wasser schon kühl und blau wird. Der Pinselstrich ist frei und deutlich sichtbar.

Entstehungshintergrund

Mondrian malte das Bild 1909 in Öl auf Leinwand; die Caption nennt 62,5 × 74,5 cm. Es entstand in der Zeit seiner Aufenthalte in Domburg auf Walcheren, wo er die Küste immer wieder in stärker abstrahierter Farbigkeit malte. Heute befindet sich das Gemälde im Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Rotes Ufer: Ein breiter, tiefroter Streifen mit dunklen Pinselstrichen bildet den Vordergrund.
  • Farbiger Strand: Ocker, Rosa und Türkis bilden ein Muster aus schrägen Strichen.
  • Meer: Blaue und graue Bänder ziehen sich waagerecht bis zum Horizont.
  • Himmel: Ein heller Streifen über bewegten Wolken setzt den oberen Abschluss.

Bedeutung

Das Werk zeigt Mondrians Weg vom naturnahen Malen zur freien Farbigkeit, die seinen späteren Stil vorbereitete.

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