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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Oostzijder Mühle am Abend“

Die Mühle steht als klare, dunkle Form vor dem Himmel, der wie eine Lichtquelle das ganze Bild erhellt. Niedriges Land und ruhiges Wasser lassen die Szene weit und still wirken.

Entstehungshintergrund

Mondrian malte die Mühle 1907/08 in Öl auf Leinwand. Windmühlen am Fluss Gein bei Abcoude, darunter auch die Oostzijdse Mühle, gehörten zu seinen wiederkehrenden Motiven. In diesen Jahren steigerte er die Farbigkeit und vereinfachte die Formen deutlich. Das Werk gehört zum Bestand des Kunstmuseums Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Windmühle: Die dunkle Silhouette mit den Flügeln bildet den klaren Blickfang links der Mitte.
  • Abendhimmel: Ein gelb glühender Himmel geht nach oben in Blau- und Grüntöne über.
  • Niedriger Horizont: Flache Hügel und Wiesen betonen die Weite der niederländischen Landschaft.
  • Wasserfläche: Der Vordergrund spiegelt das Gelb des Himmels in ruhigen Streifen.

Bedeutung

Das Bild zählt zu den farbintensiven Landschaften, in denen Mondrian die Naturform stärker stilisierte und den Weg zur Abstraktion vorbereitete.

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