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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Prozession bei Ascona“

Vor einem Amphitheater aus roten und ockerfarbenen Bergen zieht eine Gruppe von Menschen ins Dorf. Die Landschaft dominiert, die Menschen bleiben klein und fast namenlos.

Entstehungshintergrund

Werefkin lebte seit 1918 in Ascona am Lago Maggiore und blieb dort bis zu ihrem Tod 1938. Das Gemälde entstand 1924 und gehört zu ihren Tessiner Werken, in denen die Bergwelt mit dem Alltagsleben der Dörfer verschmilzt. Zu Technik und heutigem Standort liegen keine gesicherten Angaben vor.

Bildkomposition und Details

  • Berge: Rote, ockerfarbene und grüne Hänge bauen sich in großen, gerundeten Flächen übereinander auf.
  • Prozession: Weiß und rot gekleidete Menschen und dunkle Gestalten ziehen unter einem Baldachin ins Dorf.
  • Kirchturm: Der blaue Turm mit rotem Zwiebelhelm setzt rechts einen vertikalen Akzent.
  • Häuser: Grüne und weiße Gebäude im Vordergrund rahmen die Szene und schaffen Tiefe.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins Spätstil, in dem die Landschaft zum Träger von Stimmung und Glaubenserleben wird, und verbindet Tessiner Volksfrömmigkeit mit expressionistischer Farbkraft.

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