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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Rote Mühle in Domburg“

Ein einziger roter Turm füllt das Bild und wird von einem tiefen Blau umfangen. Das Motiv der Windmühle ist auf seine Grundform verdichtet und dennoch unverkennbar.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1911 als Öl auf Leinwand. Mondrian arbeitete in diesen Jahren wiederholt in Domburg an der Küste von Zeeland, wo er Mühlen, Dünen und Kirchtürme in immer freierer Farbigkeit darstellte. Die Rote Mühle gehört heute zur Sammlung des Kunstmuseums Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Untersicht: Der Blick von unten steigert die Höhe der Mühle und verkürzt die Flügel.
  • Farbkontrast: Rot und Blau stehen sich als fast reine Flächen gegenüber.
  • Flügelkreuz: Die diagonalen Flügel laufen über den Bildrand hinaus und erzeugen Spannung.
  • Fenster: Die kleine türkisgrüne Öffnung im Mühlenkörper setzt einen ruhigen Akzent.

Bedeutung

Die Rote Mühle gilt als Schlüsselbild von Mondrians Weg zur Abstraktion und zeigt, wie stark er Farbe als tragendes Bildmittel einsetzte.

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