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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Schneewirbel“

Die Brücke wölbt sich wie ein Himmelstor über die Dächer, und der Wind scheint in jedem Pinselstrich zu stehen. Werefkin verwandelt die Stadt in ein bewegtes Farbfeld.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1915 in Öl auf Karton. Werefkin lebte seit 1914 im Schweizer Exil. Das Werk befindet sich heute im Lentos Kunstmuseum in Linz.

Bildkomposition und Details

  • Brückenbogen: Die weit geschwungene Linie dominiert den oberen Bildteil.
  • Häuser: Schmale, gekippte Fassaden in Rosa, Grün und Blau drängen sich im Vordergrund.
  • Himmel: Dichte, kreisende Striche erzeugen den Eindruck eines Wirbels.
  • Zypressen: Zwei dunkle Bäume am rechten Rand setzen einen vertikalen Akzent.

Bedeutung

Das Bild steht für Werefkins späte Expressionismus-Phase, in der Naturerlebnis und Stadtansicht zu einer eigenen, rhythmisch verdichteten Bildsprache zusammenfinden.

Beratung und individuelle Anfragen

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