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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Selbstbildnis I“

Direkter Blick, kräftige Farben, kein Zögern: Das Selbstbildnis tritt dem Betrachter unmittelbar entgegen. Werefkin porträtiert sich nicht als Dame der Gesellschaft, sondern als Künstlerin.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand um 1910 in Tempera auf Papier, das auf Pappe aufgezogen ist. Zu dieser Zeit lebte Werefkin in München und stand mit Jawlensky, Kandinsky und Münter im Austausch. Das Werk befindet sich in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München.

Bildkomposition und Details

  • Hut: Die große, rote Kopfbedeckung mit orangefarbener Blüte rahmt das Gesicht wie eine Flamme.
  • Gesicht: Grünliche und gelbe Farbflächen modellieren die Züge, die Augen leuchten orange.
  • Hintergrund: Blau, Violett und Grün in lockeren Pinselzügen lassen die Figur deutlich hervortreten.
  • Ausschnitt: Die eng gewählte Büste mit Dekolleté in Grün und Ocker betont den Charakter des Kopfes.

Bedeutung

Das Selbstbildnis gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für Werefkins expressionistische Porträtkunst und für ihr Selbstverständnis als Malerin der Moderne.

Beratung und individuelle Anfragen

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