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Weitere Informationen zu: Maria Wiiks „Stiefmütterchen und japanischer Fächer“

Ein bunter Strauß vor dem blassrosa Grund eines Fächers: Das kleine Stillleben verbindet Blumenmalerei mit dem Interesse an ostasiatischem Kunstgewerbe, das im späten 19. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet war. Die Studie wirkt unmittelbar und frisch.

Entstehungshintergrund

Maria Wiik (1853–1928) schuf das Gemälde um 1887 in Öl auf Leinwand; es misst 38 × 31 cm. Die Finnin hatte in Paris studiert und war dem Realismus verpflichtet. Das Werk befindet sich heute im Gösta Serlachius Taidemuseo in Mänttä.

Bildkomposition und Details

  • Blumenstrauß: Dunkelviolette, gelbe und braunrote Stiefmütterchen mit einer weißen Rose füllen die Bildmitte.
  • Vase: Das schmale Gefäß mit Blumenmuster trägt den Strauß und bildet den Fixpunkt.
  • Fächer: Der große Rundfächer aus Stroh rahmt das Motiv in warmem Ocker.
  • Signatur: „M Wiik“ steht unten links im Bild.

Bedeutung

Die Studie zeigt Wiiks Gespür für Stofflichkeit und Farbklang auch im kleinen Format und gehört zu ihren frühen Stillleben.

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