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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Stillleben mit Ingwertopf I“

Ein kühl leuchtender Topf beherrscht die Mitte des Bildes, umgeben von einem dichten Gefüge aus Gefäßen und Flächen. Das Stillleben steht an der Schwelle zwischen Gegenstand und Abstraktion.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1911 in Öl auf Leinwand. Ein chinesischer Ingwertopf aus Mondrians Atelier wurde zum Ausgangspunkt einer kleinen Bildfolge, die 1912 in der zweiten Fassung ihre kubistische Zuspitzung fand. Das Gemälde befindet sich im Solomon R. Guggenheim Museum in New York.

Bildkomposition und Details

  • Ingwertopf: Der runde Topf in hellem Blaugrün bildet das ruhende Zentrum.
  • Konturen: Dunkle Linien brechen die Umrisse der Gegenstände auf.
  • Tuch: Das weiße, kantig gefaltete Tuch im Vordergrund gliedert den unteren Bildteil.
  • Palette: Erdtöne, Grau und Rostrot rahmen das kühle Blau.

Bedeutung

Das Stillleben markiert den Beginn von Mondrians kubistischer Phase und ist ein wichtiger Vorläufer der zweiten Fassung mit demselben Motiv.

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