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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Sturmwind“

Draußen tobt der Wind, drinnen lockt das Licht: Das kleine Café wirkt wie ein glühender Fixpunkt in der dunklen Landschaft. Der Himmel ist von spiralförmigen Strichen durchzogen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand um 1915 bis 1917 in Öl auf Papier auf Karton, in den Jahren des Schweizer Exils. Es ist eine Dauerleihgabe der Sammlung Batliner an die Graphische Sammlung der Albertina in Wien. Die englische Caption übersetzt den Titel mit „Tempest“.

Bildkomposition und Details

  • Café: Das erleuchtete Fenster in Orange, Gelb und Rosa bildet das Zentrum der Szene.
  • Bäume: Die kahlen, vom Sturm gebogenen Bäume geben dem Himmel Bewegung.
  • Mondsichel: Eine schmale helle Sichel setzt oben rechts einen ruhigen Akzent.
  • Figuren: Kleine Gestalten am Eingang und am Bildrand zeigen den Maßstab der Szene.

Bedeutung

Das Bild zeigt Werefkins nächtliche Stimmungsmalerei, in der Licht, Wetter und Architektur die seelische Spannung tragen.

Beratung und individuelle Anfragen

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