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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Tableau Nr. 2; Komposition Nr. V“

Ein dichtes Netz aus dunklen Linien hält zahllose Farbfelder zusammen, die wie Ziegel einer Wand aneinanderstoßen. Über die ganze Fläche zieht sich ein sanfter Wechsel aus Gelb, Rosa und kühlem Blaugrau.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1914 in Öl auf Leinwand und gehört zu Mondrians Arbeiten, in denen er Eindrücke aus Natur und Stadt auf Linien und Flächen zurückführte. Es befindet sich im Museum of Modern Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Raster: Horizontale und vertikale Linien gliedern die Fläche in unregelmäßige Rechtecke.
  • Farbklang: Helle Gelb- und Rosatöne stehen neben gedämpftem Blau und Grau.
  • Bildmitte: Ein leicht gewölbtes gelbes Feld setzt einen ruhigen Schwerpunkt.
  • Malweise: Der sichtbare Pinselstrich verleiht den Flächen eine weiche, fast wandartige Textur.

Bedeutung

Das Bild zeigt Mondrians Weg zur Abstraktion und nimmt mit dem Gitter aus Linien die spätere Strenge seiner Kompositionen vorweg.

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