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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Tableau Nr. 3; Komposition im Oval“

Aus der Ferne wirkt das Oval wie ein Gewebe aus hellen Stäben, aus der Nähe zeigt sich ein dichtes Gefüge kurzer Linien. Der erdbraune Grund lässt die kühlen Töne der Mitte besonders klar hervortreten.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1913 in Öl auf Leinwand, in Mondrians Pariser Jahren, als er kubistische Anregungen zu einer eigenen Bildsprache verdichtete. Es misst 94 × 78 cm und gehört zum Bestand des Stedelijk Museum in Amsterdam.

Bildkomposition und Details

  • Oval: Die Form, zu der Mondrian in dieser Zeit mehrfach griff, begrenzt das Liniengeflecht und lässt es zugleich schweben.
  • Farbklang: Blaugrau, Weiß und Ocker bleiben eng beieinander, nur wenige Rosttöne beleben die untere Bildmitte.
  • Linien: Feine dunkle Striche formen Winkel, Stufen und kleine Bögen.
  • Grund: Das rohe Braun der Leinwand rahmt das Oval wie ein Passepartout.

Bedeutung

Mit dieser Arbeit näherte sich Mondrian dem Verzicht auf Gegenständlichkeit, den er in den folgenden Jahren konsequent verfolgte.

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