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Weitere Informationen zu: Sophie Taeuber-Arps „Vertikal-horizontale Komposition“

Senkrechte Reihen kleiner Quadrate treffen auf große Farbflächen. Das Bild baut seine Wirkung aus Rhythmus und Kontrast.

Entstehungshintergrund

1926 bis 1928 arbeitete Taeuber-Arp mit Hans Arp und Theo van Doesburg in Straßburg an der Ausmalung der Aubette. Aus diesem Umfeld stammen Werke mit rechtwinkligen Strukturen wie diese Komposition. Das Gemälde gelangte durch eine Schenkung Jean Arps nach Locarno.

Bildkomposition und Details

  • Quadratsäulen: Zwei senkrechte Reihen kleiner Felder bilden den farbigen Kern des Bildes.
  • Gelbe Fläche: Ein großes, warmes Rechteck bildet das Gegengewicht zu den kleinen Teilen.
  • Graue Zone: Der graue Block unten verankert die Komposition.
  • Farbkontrast: Rot, Violett und Blau wechseln sich mit hellen Grau- und Weißtönen ab.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie sich Taeuber-Arps textile Ordnung in die Malerei übersetzt und im Raster lebendig wird.

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