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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Weidenbäume mit Sonne“

Goldenes Licht liegt über dem Ufer, und die Weiden scheinen im Wasser darunter noch einmal zu wachsen. Die Studie fängt einen flüchtigen, warmen Augenblick ein.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand zwischen 1902 und 1907 in Öl auf Karton, der auf Holz aufgezogen wurde. Weiden entlang der Wasserläufe gehören zu den frühen Lieblingsmotiven Mondrians in der Landschaft der Niederlande. Das Werk wird heute im Kunstmuseum Den Haag aufbewahrt und gilt als direkte Naturstudie mit freier, skizzenhafter Handschrift.

Bildkomposition und Details

  • Baumreihe: Schlanke Stämme mit dichten Kronen gliedern die obere Bildhälfte rhythmisch.
  • Spiegelung: Im Wasser wiederholen sich die Bäume als verwischte, dunkle Formen.
  • Grüne Ufer: Waagerechte grüne Streifen trennen Land und Wasser deutlich.
  • Goldener Grund: Ockerfarbene Töne durchziehen Himmel und Wasser und verbinden beide Zonen.

Bedeutung

Die Studie belegt Mondrians frühes Naturstudium, in dem Baumreihen und Wasserspiegelungen bereits als Motive für spätere Vereinfachungen auftauchen.

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