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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Windmühle am Abend“

Die Mühle steht als dunkler Riese gegen den Himmel, dessen Wolken vom Mondlicht gerändert sind. Die Stimmung schwankt zwischen Ruhe und leiser Bedrohung.

Entstehungshintergrund

Laut Caption entstand das Bild 1917 und befindet sich im Kunstmuseum Den Haag. Mühlen gehörten zu Mondrians wiederkehrenden Motiven, die er zwischen Naturbeobachtung und Vereinfachung immer wieder behandelte. Stilistisch verweist die dunkle, symbolistisch getönte Nachtszene auf seine Jahre um 1907 bis 1908.

Bildkomposition und Details

  • Mühle: Die schwere Silhouette füllt das Bild und wird nur an den Flügeln durch Gitterstreben gegliedert.
  • Wolken: Rundliche Wolkenballen mit hellem Rand bilden ein schuppenartiges Muster.
  • Mond: Ein kleiner gelblicher Mond links setzt den einzigen warmen Akzent.
  • Farbklang: Dunkles Blau, Grau und Schwarz erzeugen eine dichte Nachtstimmung.

Bedeutung

Das Bild zeigt Mondrian als Maler stimmungsvoller Landschaften, lange bevor er zur Abstraktion fand. Die vereinfachte Form der Mühle deutet auf seine spätere Suche nach dem Wesentlichen hin.

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