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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Adam und Eva“

Das Urpaar steht nicht in ferner Vergangenheit, sondern wirkt erstaunlich gegenwärtig. Hinter den hellen Körpern dehnt sich ein dunkler, dicht bewachsener Garten.

Entstehungshintergrund

Valadon malte das Bild 1909 in Öl auf Leinwand. Es gilt als Doppelbildnis der Künstlerin und ihres späteren Ehemanns, des Malers André Utter (1886–1948). Das Gemälde befindet sich heute im Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Apfel: Eva greift mit erhobenem Arm nach der roten Frucht, die als Farbpunkt im dunklen Laub leuchtet.
  • Weinblätter: Ein Gürtel aus Weinblättern verhüllt Adam und setzt einen kräftigen grünen Akzent.
  • Langes Haar: Evas langes braunes Haar fällt wie ein Vorhang zwischen die beiden Figuren.
  • Garten: Dunkles Laub, Nachthimmel und rote Büsche am Rand lassen die Körper hell hervortreten.

Bedeutung

Das Werk gilt als Schlüsselbild in Valadons Schaffen, weil die Malerin hier den männlichen wie den weiblichen Körper mit unverstellter Selbstverständlichkeit zeigt.

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