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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Bildnis Alexej von Jawlensky“

Ein Mann, aus dem Dunkel kaum herausgelöst: Gesicht und weißer Kragen bilden die hellen Pole eines Bildes, das mehr Atmosphäre als Detail zeigt. Der pastose, skizzenhafte Farbauftrag lässt die Gestalt beinahe flimmern.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1896, im Jahr, in dem Werefkin und Jawlensky von Russland nach München übersiedelten. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt und trägt den Charakter einer Studie, bei der der Malgrund selbst Teil der Wirkung ist. Heute gehört es zum Bestand der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Der Dargestellte steht leicht gedreht im Halbprofil, der Blick geht an der Betrachterin vorbei.
  • Hell-Dunkel: Der weiße Kragen und das helle Inkarnat setzen sich deutlich von der dunklen Kleidung ab.
  • Malgrund: Die sichtbare Leinwandstruktur und braune Untermalung verleihen dem Bild warme Tiefe.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Werefkin als versierte Porträtistin vor ihrer expressionistischen Wende und dokumentiert zugleich die enge Verbindung zu Jawlensky, mit dem sie später den Münchner Kreis um den Blauen Reiter mitprägte.

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