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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Cornelia, Mutter der Gracchen, weist auf ihre Kinder als ihre Schätze“

Während eine Besucherin ihren funkelnden Schmuck vorzeigt, weist eine Mutter ruhig auf ihre an sie geschmiegten Kinder. Die Geste allein erzählt die moralische Pointe der Szene.

Entstehungshintergrund

Angelika Kauffmann malte dieses Werk um 1780 und griff eine bekannte Anekdote des römischen Schriftstellers Valerius Maximus auf: Cornelia gilt als Musterbeispiel römischer Mutterliebe, da sie ihren Kindern statt Geschmeide moralischen Wert beimisst. Das Thema war im Klassizismus als Tugendexempel beliebt. Das Gemälde gehört heute zum Virginia Museum of Fine Arts in Richmond.

Bildkomposition und Details

  • Geste: Cornelias ausgestreckte Hand lenkt den Blick auf ihre Kinder.
  • Schmuck: Das von der Besucherin präsentierte Geschmeide dient als Kontrast zur Bescheidenheit Cornelias.
  • Kinder: Die eng aneinandergeschmiegten Kinder verkörpern den eigentlichen „Schatz“ der Szene.
  • Architektur: Offene Säulenhallen im Hintergrund verorten die Szene im antiken Rom.

Bedeutung

Das Gemälde zählt zu den bekanntesten Tugendbildern Kauffmanns und zeigt ihre Fähigkeit, moralische Erzählungen mit klarer Bildsprache zu vermitteln.

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