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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Die verlassene Puppe“

Eine Puppe auf dem Boden, zwei Frauen im Zimmer: Die Szene erzählt ohne Worte von einem Wendepunkt. Das Spielzeug scheint für die junge Frau seinen Platz verloren zu haben.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1921 in Öl auf Leinwand; die Signatur steht unten rechts. Valadon malte in dieser Zeit mehrere Szenen aus dem Leben von Frauen und Mädchen. Das Werk gehört zur Sammlung des National Museum of Women in the Arts in Washington.

Bildkomposition und Details

  • Puppe: Die Puppe in blauem Kleid liegt unten im Bild und bildet einen stillen Gegenpol zu den Frauenfiguren.
  • Bett: Das rot gestreifte Polster und das Messinggestell geben der Szene Wärme und Tiefe.
  • Teppich: Ein gelb-braun gemusterter Teppich zieht den Blick diagonal in die Bildtiefe.
  • Handspiegel: Der Spiegel in der Hand der jungen Frau verweist auf Selbstbetrachtung und Erwachsenwerden.

Bedeutung

Das Bild zeigt Valadons Fähigkeit, in einer häuslichen Szene Lebensübergänge anzudeuten, und gilt als eines ihrer feinfühligsten Werke aus dem Frauenalltag.

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