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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Frau mit Kontrabass“

Das Instrument ist fast größer als die Spielerin und bestimmt die Komposition. Dennoch behauptet sich die Figur mit ihrem ruhigen, selbstbewussten Blick.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1908 in Öl auf Leinwand. Valadon war damals bereits seit einigen Jahren als Malerin tätig und fand am Montmartre ihren eigenen Stil jenseits akademischer Vorgaben. Das Werk wird im Musée du Petit Palais in Genf bewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Kontrabass: Der orangerote, glatt modellierte Korpus mit schwarzen F-Löchern füllt die Bildmitte.
  • Kleidung: Hellblaue Bluse und schwarz-weiß kariertes Schürzenkleid setzen kühle, grafische Akzente.
  • Fenster: Das hohe Fenster mit Rahmen und Sprossen öffnet den Hintergrund und gliedert die Wandfläche.
  • Signatur: Der Name der Künstlerin steht unten rechts.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den frühen Figurenbildern Valadons und zeigt ihr Interesse an starken, unmittelbaren Motiven aus der Lebenswelt von Montmartre.

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