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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Frau mit weißen Strümpfen“

Ein Moment des Innehaltens in leuchtendem Rot: Die Frau scheint in Gedanken versunken, ihr Blick geht ins Leere. Das Bild verbindet intime Stimmung mit einer klar gebauten Komposition.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1924 in Öl auf Leinwand. Valadon war damals eine etablierte Malerin und stellte häufig Frauen in Innenräumen dar, oft in lockerer Haltung. Das Werk gehört zum Musée des Beaux-Arts in Nancy.

Bildkomposition und Details

  • Sessel: Der rote Lehnsessel mit geschwungener Armlehne umschließt die Figur und wiederholt die Farbe des Kleides.
  • Strümpfe: Die weißen Strümpfe bilden einen hellen Kontrast zu Kleid und Sessel und führen den Blick durchs Bild.
  • Kleid: Kleine helle Perlen auf dem roten Stoff verleihen der Fläche Struktur und Glanz.
  • Blumen: Am unteren Rand liegt ein Blumenstrauß mit grünen Stielen, ein kleiner, leiser Nebenakzent.

Bedeutung

Das Werk steht für Valadons Fähigkeit, Frauenfiguren ohne Pose und Idealisierung zu zeigen, und gehört zu den farbstärksten Figurenbildern ihrer mittleren Jahre.

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