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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Frauenakt, sich kämmend“

Das Heben der Arme, das Ordnen des Haares: Valadon wählt einen Alltagsmoment und macht ihn zum Bildthema. Der dunkle Vorhang lässt den hellen Körper plastisch hervortreten.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1916 am Montmartre. Laut Bildagentur ist es auf Karton gemalt, wobei die Angabe mit Fragezeichen versehen ist; es befindet sich in Privatbesitz. Der sich kämmende Akt gehört zu den klassischen Themen der Malerei, die Valadon aus der Sicht der Malerin neu interpretierte.

Bildkomposition und Details

  • Haar: Das lange rotbraune Haar fließt über Schulter und Rücken und setzt einen warmen Akzent vor dem Grün.
  • Vorhang: Der dunkelgrüne, rautenförmig gemusterte Stoff bildet den ruhigen Hintergrund der Figur.
  • Tischchen: Rotes Tuch, Glas und Kleinigkeiten auf dem Beistelltisch deuten das Schlafzimmer an.
  • Signatur: Unten links steht der Name der Malerin.

Bedeutung

Der Akt zeigt beispielhaft Valadons unbeschönigten Blick auf den weiblichen Körper, mit dem sie sich von der akademischen Tradition abgrenzte.

Beratung und individuelle Anfragen

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