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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition A mit Rot und Blau“

Ein einziges großes rotes Feld zieht sofort den Blick an, während ein kleines Blau am Rand für Gegenspannung sorgt. Alles Übrige gehört dem klaren Weiß und den schwarzen Linien.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1932 in Öl auf Leinwand, als Mondrian in Paris lebte und sein neoplastisches Vokabular weiter verdichtete. Es gelangte 1973 als Legat von Dr. Emil und Clara Friedrich-Jelzer in das Kunstmuseum Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Rotes Feld: Die große rote Fläche oben links bildet das Gewicht der Komposition.
  • Blaue Fläche: Ein schmales Blau am rechten Rand setzt einen kühlen Gegenakzent.
  • Linien: Wenige schwarze Balken teilen das Quadrat in ungleiche Rechtecke.
  • Weißflächen: Die hellen Felder geben dem Bild Ruhe und Weite.

Bedeutung

Das Werk steht beispielhaft für Mondrians reifen Neoplastizismus, in dem ein Minimum an Mitteln ein vollkommenes Gleichgewicht erzeugt.

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