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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition B in Blau, Gelb und Weiß“

Zwei kleine Farbfelder, Blau oben und Gelb unten, genügen, um ein hochformatiges Bild in Bewegung zu setzen. Die schwarzen Linien gliedern die weiße Fläche mit größter Sparsamkeit.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1936 in Öl auf Leinwand, in Mondrians Pariser Zeit. Es gehört als Depositum der Emanuel Hoffmann-Stiftung zur Öffentlichen Kunstsammlung Basel. Die Signatur „PM 36“ steht unten rechts.

Bildkomposition und Details

  • Blaues Feld: Das satte Blau oben links wird von der Bildkante angeschnitten und wirkt dadurch besonders präsent.
  • Gelbes Feld: Das kleine Gelb unten links bildet die Gegenspannung zum Blau.
  • Linienraster: Zwei waagerechte und eine senkrechte Linie teilen die Fläche ungleich.
  • Malfläche: Die weißen Felder zeigen feine Spuren der Leinwand und des Farbauftrags.

Bedeutung

Das Bild zeigt Mondrians Fähigkeit, mit wenigen Elementen ein Gleichgewicht zu erzeugen, und gehört zu den ruhigen Werken seiner späten Pariser Jahre.

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