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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition in Rot, Blau und Weiß: II“

Ein feines Geflecht aus schwarzen Linien liegt über der hellen Leinwand, und nur zwei kleine Farbfelder, Blau und Rot, setzen Akzente. Das Auge wandert im Raster von Kreuzung zu Kreuzung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1937 in Öl auf Leinwand. Mondrian lebte damals noch in Paris und öffnete seine Kompositionen zunehmend für ein dichteres Liniengefüge. Das Werk befindet sich heute im Centre Pompidou in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Liniengitter: Mehrere senkrechte und waagerechte Linien bilden ein feingliedriges Raster.
  • Blaues Feld: Das Blau in der linken oberen Ecke setzt einen kühlen Akzent.
  • Rotes Feld: Das schmale Rot am rechten Rand antwortet dem Blau über die Bildfläche hinweg.
  • Weißflächen: Die unterschiedlich großen hellen Felder erzeugen einen lebendigen Rhythmus.

Bedeutung

Das Bild zeigt eine späte Entwicklung im Werk Mondrians, in der die Linie an Gewicht gewinnt und den Weg zu den Kompositionen der New Yorker Jahre ebnet.

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