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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition mit Gelb“

Im Kreuz zweier schwarzer Linien liegen große, fast leere Felder, und nur am Rand blitzt ein gelbes Rechteck auf. Mondrian setzt auf Zurückhaltung und lässt gerade dadurch die Farbe umso stärker wirken.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde stammt von 1930 und ist in Öl auf Leinwand gemalt. Mondrian arbeitete zu dieser Zeit in Paris und reduzierte seine Bildsprache immer weiter auf wenige Linien und Farbfelder. Das Werk gehört heute zur Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Bildkomposition und Details

  • Linienkreuz: Eine Senkrechte und eine Waagerechte kreuzen sich nahe der Bildmitte und gliedern das Quadrat.
  • Gelbes Feld: Das kleine Gelb am rechten Rand setzt den einzigen Farbakzent des Bildes.
  • Weiße Flächen: Große, leicht gebrochene Weißtöne erzeugen Weite und ein Gefühl von Stille.
  • Randlage: Das Farbfeld sitzt an der Bildkante und verstärkt so die Spannung zur Mitte.

Bedeutung

Das Werk zeigt Mondrians Kunst der Reduktion: Mit einem einzigen Farbfeld erzeugt er ein Gleichgewicht der Kräfte. Es gehört zu den reifen Beispielen des Neoplastizismus.

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