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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition Nr. 1 mit Grau und Rot“

Lange schwarze Linien spannen ein weites Gitter über die helle Leinwand, und nur ein kleiner roter Streifen am unteren Rand durchbricht die Strenge. Das Bild wirkt zugleich diszipliniert und musikalisch.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand Ende der 1930er Jahre in Öl auf Leinwand. Mondrian hatte Paris 1938 verlassen und arbeitete in London an Kompositionen, die er teils erst später vollendete. Es gehört zur Sammlung Peggy Guggenheim in Venedig.

Bildkomposition und Details

  • Liniengitter: Waagerechte und senkrechte Linien in wechselnder Stärke bilden das Gerüst.
  • Roter Akzent: Der kleine rote Streifen unten rechts ist die einzige Farbe.
  • Verdichtung: Rechts rücken die Linien enger zusammen, links öffnen sich große Felder.
  • Weißflächen: Die hellen Rechtecke lassen dem Raster Raum zum Atmen.

Bedeutung

Das Bild zeigt Mondrians späten Stil, in dem die Linie zum wichtigsten Träger des Rhythmus wird, und weist auf die Kompositionen seiner New Yorker Jahre voraus.

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