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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition Nr. I mit Gelb“

Ein einzelnes gelbes Feld sitzt in der Ecke, und um es herum ordnet sich das Bild in strengen Linien. Mondrian erreicht mit wenigen Mitteln eine Spannung, die den ganzen quadratischen Bildraum erfasst.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1930 in Öl auf Leinwand, in der Pariser Zeit des Künstlers, der seit 1919 in Frankreich lebte. Zu dieser Zeit führte Mondrian sein Vokabular aus schwarzen Linien und Grundfarben konsequent fort und ordnete die Flächen mit größter Sorgfalt. Das Werk befindet sich heute im Kunstmuseum Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Farbfeld: Das satte Gelb oben links bildet den einzigen Farbakzent und zieht den Blick sofort an.
  • Raster: Die Linien teilen das Quadrat in ungleiche Rechtecke, die sich gegenseitig im Gleichgewicht halten.
  • Weißflächen: Die großen hellen Felder rechts geben dem Bild Ruhe und wirken als Gegengewicht zum Gelb.
  • Linienstärke: Die Balken sind mal breiter, mal schmaler geführt und setzen so einen feinen Rhythmus.

Bedeutung

Das Bild zeigt exemplarisch, wie Mondrian mit minimalen Mitteln ein dynamisches Gleichgewicht schuf. Es steht für den Höhepunkt des Neoplastizismus.

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