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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Komposition Nr. I mit Rot“

Breite schwarze Balken gliedern das hohe Format, und nur ein kleines rotes Feld setzt am unteren Rand einen Akzent. Die Strenge der Anlage und die feine Malschicht der weißen Flächen erzeugen eine eindringliche Ruhe.

Entstehungshintergrund

Mondrian malte das Werk 1931 in Öl auf Leinwand, in seinen Pariser Jahren, in denen er die Grundsätze des Neoplastizismus weiter verfeinerte. Die Komposition befindet sich in einer Privatsammlung in der Schweiz und ist daher selten öffentlich zu sehen.

Bildkomposition und Details

  • Rotes Feld: Das kleine rote Rechteck am unteren linken Rand bildet den einzigen Farbakzent des Bildes.
  • Schwarze Balken: Zwei breite Waagerechte und mehrere Senkrechte gliedern die Fläche kräftig.
  • Hochformat: Die aufrechte Proportion betont die vertikalen Linien und gibt dem Bild Strenge.
  • Malschicht: Die weißen Felder zeigen eine sichtbare Oberflächenstruktur, die sie lebendig wirken lässt.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Mondrian mit größter Zurückhaltung Spannung erzeugte. Der kleine rote Akzent ist Teil seines Ideals eines ausgewogenen Gleichgewichts.

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