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Weitere Informationen zu: Sigrid Hjerténs „Liegende Odaliske“

Ein warmes Rot füllt das Bild, darin liegt eine Frau im grünen Tuch wie in einem Fluss aus Farbe. Hjertén verbindet das Motiv der Odaliske mit einer unmittelbaren, fast tänzerischen Pinselführung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1933 in Öl auf Leinwand und gehört zum späteren Werk der Künstlerin. Hjertén hatte in Paris bei Henri Matisse gelernt und blieb dessen Farbauffassung zeitlebens verbunden. Heute befindet sich die Arbeit im Nationalmuseum in Stockholm.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Die Liegende mit gestreiftem Turban bildet eine lange Horizontale im Zentrum.
  • Tuch: Das grüne Gewand mit hellen Tupfen setzt sich kühl vom roten Lager ab.
  • Stillleben: Karaffe, Glas und Obstschale am Bildrand setzen warme Orangeakzente.
  • Pinselstrich: Kurze, sichtbare Striche lassen Stoff und Hintergrund flirren.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Hjertén die Farbigkeit des französischen Fauvismus in eine eigene, expressive Bildsprache übersetzte.

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