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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Mädchen mit Spiegel“

Ein Handspiegel, eine gebeugte Haltung, ein Moment der Pflege: Die Szene ist alltäglich und doch streng aufgebaut. Das Muster der Wand rahmt die Figuren wie ein Teppich aus Farbe.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1909 in Öl auf Leinwand. Valadon, die zuvor selbst als Modell gearbeitet hatte, kannte die Pose und die Gesten des Ankleidens und Waschens aus eigener Anschauung. Das Werk befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Kacheln: Die blau-weiß gemusterte Kachelwand füllt den Hintergrund und gibt dem Bild einen kühlen Grundton.
  • Spiegel: Der weiße Handspiegel verbindet die Hand der Frau mit der Figur des Mädchens.
  • Sessel: Der rot gepolsterte Sessel stützt die gebeugte Haltung und setzt einen warmen Gegenakzent.
  • Zimmerpflanze: Am linken Rand steht eine Pflanze im Topf und schließt die Komposition ab.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Valadons frühen Figurenbildern und zeigt ihr Interesse an Szenen des Frauenalltags, die vor ihr nur selten Thema der Malerei waren.

Beratung und individuelle Anfragen

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