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Weitere Informationen zu: Maria Sibylla Merians „Metamorphose eines Frosches mit blauer Blume“

Eier, Kaulquappen und Frösche in verschiedenen Entwicklungsstufen verteilen sich über das helle Blatt. Ein Zweig mit hellblauen Blüten verbindet die Szenen miteinander.

Entstehungshintergrund

Das Blatt wird Maria Sibylla Merian zugeschrieben und um 1701–1705 datiert. Es ist in Aquarell und Deckfarben auf Papier ausgeführt. Merians Interesse an der Metamorphose galt nicht nur Insekten: Sie beobachtete auch, wie sich Frösche aus Eiern und Kaulquappen entwickeln, und nutzte Branntwein zur Konservierung.

Bildkomposition und Details

  • Frösche: Ein gefleckter und ein kräftig grüner Frosch rahmen die Komposition oben und unten.
  • Kaulquappen und Laich: Verschiedene Entwicklungsstufen vom Laich bis zum jungen Tier sind einzeln gemalt.
  • Blaue Blüten: Ein geschwungener Zweig mit hellblauen Blüten verbindet die Szenen.
  • Hellgrund: Der unbemalte Grund lässt jede Einzelheit deutlich hervortreten.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie weit das Interesse an der Verwandlung der Lebewesen reichte, das Merian und ihr Umkreis verfolgten. Es steht für die Verbindung von Forschung und Malerei.

Beratung und individuelle Anfragen

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