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Weitere Informationen zu: Maria Sibylla Merians „Zwei Tulpenblütenblätter“

Statt der ganzen Blüte steht hier ein Detail im Mittelpunkt: zwei Blütenblätter der Tulpe, in sattem Karmin und in warmem Rot-Gelb. Sie liegen locker auf dem Papier und werfen weiche Schatten.

Entstehungshintergrund

Das Blatt befindet sich in den Staatlichen Museen zu Berlin. Technik und Entstehungsjahr sind in den vorliegenden Angaben nicht genannt, das Bild ist in Aquarell und Deckfarben ausgeführt. Tulpen mit geflammten Blütenblättern waren im 17. Jahrhundert begehrte Gartenpflanzen.

Bildkomposition und Details

  • Linkes Blütenblatt: Tiefes Karminrot mit weißen Streifen am Ansatz und gefranstem Rand.
  • Rechtes Blütenblatt: Rot, Gelb und Ocker verlaufen in Flammen entlang der Aderung.
  • Schatten: Weiche graue Schatten lösen die Blätter vom Grund.
  • Papier: Der warm getönte Grund bleibt unbemalt und trägt zur ruhigen Wirkung bei.

Bedeutung

Die Studie zeigt Merians Blick für das Detail und für die Eigenart einzelner Pflanzenteile. Sie ergänzt ihr Werk um eine Nahsicht auf das beliebteste Gartenmotiv ihrer Zeit.

Beratung und individuelle Anfragen

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