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Weitere Informationen zu: Maria Sibylla Merians „Vier tote Bergfinken“

Auf einem hellen Grund liegen vier Vögel, das Gefieder in warmen Orange-, Braun- und Grautönen. Die Darstellung ist still und sachlich und lenkt den Blick ganz auf die Feinheit der Federn.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1695 in Deckfarben auf Pergament, und trägt das Sammlerzeichen des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen. Es zeigt tote Bergfinken, die Merian als Studienobjekte genau nachbildete.

Bildkomposition und Details

  • Gefieder: Orange Brustfedern, weiße Bäuche und dunkle Schwingen sind Feder für Feder gemalt.
  • Anordnung: Die Vögel liegen dicht zusammen und überlappen sich in diagonaler Staffelung.
  • Schatten: Weiche graue Schatten geben den Tieren Körper und Gewicht.
  • Grund: Der helle, leicht getönte Grund bleibt ruhig und unbemalt.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, dass Merian nicht nur Insekten und Pflanzen, sondern auch Wirbeltiere mit größter Genauigkeit studierte. Es gehört zu den ungewöhnlichen Tierbildern ihres Werks.

Beratung und individuelle Anfragen

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