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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „New York City 3“

Bunte Bänder laufen senkrecht und waagerecht durch das Bild und kreuzen sich wie Straßen in einem Stadtplan. Der Eindruck ist lebhaft, geordnet und zugleich offen für weitere Eingriffe.

Entstehungshintergrund

Mondrian begann das Werk 1941 in New York, wo er seit 1940 lebte. Statt Farbe auf der Leinwand zu mischen, setzte er farbiges Klebeband ein, ergänzt durch Öl, Bleistift und Kreide. Das Bild blieb unvollendet und befindet sich heute im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid.

Bildkomposition und Details

  • Farbbänder: Rote, blaue, gelbe und weiße Streifen ersetzen die früheren schwarzen Linien.
  • Gelbes Feld: Die gemalte Fläche oben links ist der einzige größere Farbblock.
  • Rhythmus: Dicht gesetzte senkrechte Rot- und Weißbänder erzeugen einen lebhaften Takt.
  • Arbeitsspuren: Bleistift- und Kreidelinien machen den unfertigen Zustand sichtbar.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Mondrians letzten Arbeiten und zeigt, wie er in New York seine Bildsprache zu einem neuen, rhythmischen Stil weiterentwickelte.

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