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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Rautenkomposition mit acht Linien und Rot“

Die Leinwand steht auf der Spitze, und die schwarzen Linien laufen aus dem Bildfeld hinaus. Ein winziges Rot in der Ecke genügt, um den Blick zu lenken.

Entstehungshintergrund

Mondrian malte das Bild 1938 in Öl auf Leinwand, in einem Jahr des Umbruchs zwischen Paris und London. Er hatte die Rautenform bereits in den 1920er Jahren eingeführt und variierte sie über Jahre. Heute befindet sich das Werk in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel.

Bildkomposition und Details

  • Rautenformat: Das quadratische Bild ist um 45 Grad gedreht und bildet so eine weiße Raute.
  • Linienführung: Acht schwarze Linien begrenzen das Feld und enden an den Bildkanten.
  • Parallele Balken: Drei eng gestaffelte Waagerechte unten erzeugen einen rhythmischen Schwerpunkt.
  • Roter Akzent: Ein kleines rotes Dreieck in der rechten unteren Ecke ist der einzige Farbton.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Mondrian mit minimalen Mitteln Spannung und Gleichgewicht erzeugte, und steht für die späte, radikal reduzierte Phase des Neoplastizismus.

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