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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Selbstporträt, 1918, Den Haag“

Ein Künstler blickt über die Schulter zurück und ernst aus dem Bild heraus. Hinter ihm ordnen sich helle, graublaue Felder wie lose Kacheln, ein leiser Hinweis auf die kommende Bildsprache.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand 1918 in Öl auf Leinwand, in einer Phase des Übergangs vom figürlichen zum abstrakten Schaffen. Mondrian stand damals in engem Austausch mit dem Kreis um die Zeitschrift „De Stijl“. Das Gemälde befindet sich im Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Der Oberkörper ist zur Seite gedreht, der Kopf wendet sich dem Betrachter zu.
  • Hintergrund: Rechteckige Farbfelder in Grau und Blau gliedern die Fläche wie ein loses Raster.
  • Farbklang: Ocker, Braun und Grau bestimmen das zurückhaltende Kolorit.
  • Pinselführung: Der dunkle Mantel ist in breiten, sichtbaren Strichen aufgetragen.

Bedeutung

Das Werk zeigt Mondrian an der Schwelle zur reinen Abstraktion und verbindet Bildnistradition mit den ersten Ansätzen geometrischer Ordnung.

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