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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Selbstporträt mit nackten Brüsten“

Unverstellt und selbstbewusst blickt die Malerin aus dem Bild. Ohne Pose und ohne Beiwerk bleibt es bei Gesicht, Schmuck und einem Stück Landschaft.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand 1931 in Öl auf Leinwand und befand sich laut Bildagentur in der Pariser Collection Bernardeau. Valadon war damals über sechzig und malte sich mehrfach selbst, zuletzt ohne Beschönigung des Alters.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die hellblauen Augen unter kräftigen Brauen fixieren den Betrachter direkt.
  • Perlenkette: Die grüne Kette zeichnet die Linie von Hals und Brust nach und setzt einen kühlen Akzent.
  • Fenster: Links öffnet sich ein Ausblick auf Grün- und Blautöne einer Landschaft.
  • Inkarnat: Gelb, Rosa und Ocker modellieren die Haut in feinen Übergängen.

Bedeutung

Valadons Selbstbildnisse gehören zu den ehrlichsten Beispielen weiblicher Selbstdarstellung in der Malerei der Moderne, und dieses Werk zeigt ihre Haltung besonders deutlich.

Beratung und individuelle Anfragen

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