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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Sitzende junge Frau im Garten“

Zwischen Laub und Stein wirkt die Figur wie in einen Gedanken versunken. Der Garten bildet keinen bloßen Hintergrund, sondern umschließt die Frau mit dichten, bewegten Farbflächen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde stammt von 1930 und wurde in Öl auf Leinwand ausgeführt. Valadon malte in ihren späten Jahren häufig junge Frauen im Freien, oft im Garten ihres Hauses am Montmartre. Der Standort des Werkes ist als Privatsammlung angegeben.

Bildkomposition und Details

  • Kleid: Blau-rote Streifen und Tupfen geben dem Stoff ein bewegtes Muster, das sich vom Dunkelgrün des Laubs abhebt.
  • Haltung: Das angewinkelte Bein und die verschränkten Hände erzeugen eine geschlossene, in sich ruhende Figur.
  • Mauer: Die Steinbank mit erdfarbenen Flecken bildet die waagerechte Basis der Komposition.
  • Nelken: Rote Blüten im Topf unten links setzen einen kleinen Farbakzent.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Valadons späten Figurenbildern und zeigt ihre Fähigkeit, Menschen in der Natur unsentimental und zugleich mit großer Wärme zu schildern.

Beratung und individuelle Anfragen

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