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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Tulpenstrauß“

Ein Strauß, der aus der Vase zu quellen scheint: Tulpen, Flieder und Blätter drängen sich in dichter Fülle vor einem ornamentalen Vorhang. Das Bild lebt vom Zusammenklang kräftiger Farbflächen.

Entstehungshintergrund

Valadon malte den „Tulpenstrauß“ 1927 in Öl auf Leinwand, die Signatur samt Jahreszahl steht oben links. Blumenstillleben bildeten in ihrem Spätwerk neben Akten und Landschaften ein zentrales Thema. Die Autodidaktin arbeitete mit klaren Konturen und intensiver Farbigkeit. Das Gemälde befindet sich in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Vase: Das weiße Gefäß mit Weintraubendekor und Henkeln bildet den ruhigen Mittelpunkt der Komposition.
  • Blüten: Tulpen in Rot, Rosa und Weinrot mischen sich mit Flieder und grünem Laub.
  • Vorhang: Der gemusterte Stoff im Hintergrund setzt mit Rot, Blau und Creme einen lebhaften Gegenakzent.
  • Konturen: Blaue Umrisslinien gliedern Blätter, Blüten und Stofffalten und geben dem Bild Struktur.

Bedeutung

Das Stillleben zeigt Valadons Sinn für kräftige Farbe und klare Form, wie er für ihre Malerei nach dem Ersten Weltkrieg kennzeichnend ist.

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