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Weitere Informationen zu: Suzanne Valadons „Weiblicher Akt auf gestreifter Decke“

Ein Bett, eine gestreifte Decke, ein Moment der Versunkenheit: Die Figur wirkt unbeobachtet und doch von der Malerin mit großer Aufmerksamkeit erfasst.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1922 in Paris, als Valadon längst zu den eigenständigen Stimmen der Moderne zählte. Sie arbeitete in Öl auf Leinwand und malte Akte vorwiegend nach weiblichen Modellen, ohne den Konventionen der akademischen Schönheit zu folgen. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Pariser Musée d’Art Moderne de la Ville.

Bildkomposition und Details

  • Diagonale: Die Beine führen schräg durch das Bild zum roten Teppich und verleihen der ruhigen Pose Spannung.
  • Stoffe: Die rot-weiß gestreifte Decke und das blaue Tuch am Bettrand setzen kräftige Gegengewichte zur hellen Haut.
  • Interieur: Messingbettgestell, helle Tür und Teppichmuster beschreiben das Schlafzimmer nur andeutungsweise.
  • Signatur: Name und Jahr stehen links oben im Bild.

Bedeutung

Valadon gehört zu den ersten Malerinnen, die den weiblichen Akt aus eigener Perspektive und ohne Beschönigung darstellten. Dieses Bild zeigt ihre Haltung beispielhaft.

Beratung und individuelle Anfragen

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