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Weitere Informationen zu: Piet Mondrians „Weidenbäume am Gein“

Im Dämmerlicht stehen die gekappten Weiden wie stille Wächter am Ufer, und ein Hauch von Herbst färbt das Laub. Das Bild ist ganz von Ruhe und Naturnähe getragen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand zwischen 1902 und 1904 in Öl auf Leinwand auf Karton in der Landschaft am Fluss Gein bei Abcoude. Die Umgebung von Amsterdam lieferte Mondrian in diesen Jahren zahlreiche Motive, darunter immer wieder Bäume. Das Werk gehört dem Kunstmuseum Den Haag.

Bildkomposition und Details

  • Kopfweiden: Kräftige, gekappte Stämme dominieren die Mitte des Bildes.
  • Grüne Wiese: Ein heller Grasstreifen führt diagonal in die Tiefe des Bildes.
  • Rotbraunes Laub: Rechts leuchtet herbstliches Laub warm aus dem dunklen Grund.
  • Dämmerlicht: Ein blasser Lichtschein oben rechts durchbricht das Blattwerk.

Bedeutung

Das frühe Werk zeigt Mondrians intensive Auseinandersetzung mit der niederländischen Landschaft, bevor er Bäume später zu abstrakten Linien verdichtete.

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