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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Alexander überlässt Apelles seine Geliebte Kampaspe"

In der runden Bildfläche versammeln sich drei Figuren zu einem stillen Gespräch. Ein Feldherr, ein Maler und dessen Modell, die Szene erzählt von Großmut statt von Eroberung.

Entstehungshintergrund

Das Tondo entstand 1783 in Öl auf Kupfer und greift eine bei Plinius überlieferte Anekdote auf, wonach Alexander der Große seinem Hofmaler Apelles dessen Modell und Geliebte Kampaspe überließ, als er dessen Liebe zu ihr erkannte. Solche Künstleranekdoten der Antike waren im Klassizismus beliebte Sinnbilder für die Würde der Kunst. Das Werk befindet sich in der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg in Bregenz.

Bildkomposition und Details

  • Rundform: Das Tondo fasst die drei Figuren zu einer geschlossenen, ruhigen Kreisbewegung zusammen.
  • Geste: Alexanders ausgestreckte Hand markiert den Akt der großzügigen Übergabe.
  • Attribute: Pinsel und Palette weisen Apelles eindeutig als Maler aus.
  • Kolorit: Warmes Rot und Braun verbinden die Figuren zu einem harmonischen Ganzen.

Bedeutung

Die Szene steht sinnbildlich für die hohe Wertschätzung der Malkunst in der Antike, ein Thema, das Kauffmann als Künstlerin besonders nahestand.

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