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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Amor und Psyche"

Zwischen dichtem Grün sitzt Psyche, während Amor ihr zärtlich das Gesicht berührt. Pfeil und Köcher liegen vergessen im Gras, ein Moment reiner Zuwendung statt göttlicher Macht.

Entstehungshintergrund

Das großformatige Gemälde entstand 1792 während Kauffmanns römischer Jahre und greift die antike, von Apuleius überlieferte Erzählung von Amor und Psyche auf, die von Neugier, Prüfung und schließlich erfüllter Liebe handelt. Solche mythologischen Liebesstoffe zählten zu den beliebtesten Themen des Klassizismus. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Kunsthaus Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Geste: Amors sanfte Berührung an Psyches Wange ersetzt jede dramatische Handlung.
  • Attribute: Das kleine Ölgefäß in Psyches Hand erinnert an ihre gefährliche Neugier.
  • Waffen: Pfeil und Köcher liegen achtlos am Boden und deuten entspannte Zweisamkeit an.
  • Landschaft: Dichtes Grün und Felsen schaffen einen abgeschiedenen, idyllischen Rahmen.

Bedeutung

Das Gemälde zählt zu Kauffmanns eindrücklichsten mythologischen Kompositionen und zeigt ihre Fähigkeit, große Gefühle leise darzustellen.

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