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Weitere Informationen zu: Maria Sibylla Merians „Ananas mit Faltern“

Die Ananas steht wie ein Schaustück im Bildraum, umgeben von Faltern, einer Raupe und kleinen Käfern. Das kühle Grau des Grundes lässt das warme Gelb der Frucht besonders intensiv wirken.

Entstehungshintergrund

Zu diesem Blatt liegt keine Caption mit Technik, Datierung oder Standort vor. Das Bild wirkt wie ein sorgfältig gemaltes Blatt und entspricht in Motiv und Anordnung den Ananas-Darstellungen aus Merians Umfeld, ist aber seitenverkehrt zu den bekannten Stichfassungen. Zuschreibung und Technik sollten bestätigt werden.

Bildkomposition und Details

  • Frucht: Die goldgelben, plastisch modellierten Schuppen der Ananas füllen den unteren Bildteil.
  • Krone: Silbergrüne, gezähnte Blätter laufen fächerförmig auseinander.
  • Falter: Zwei Schmetterlinge mit blaugrünen Flecken und dunkelbraunen Rändern fliegen rechts der Frucht.
  • Raupe und Käfer: Eine gelbliche Raupe an der Frucht und kleine Käfer an der Krone beleben die Silhouette.

Bedeutung

Die Ananas steht für die Faszination der Europäer an exotischen Früchten im 17. und 18. Jahrhundert. Das Blatt verbindet botanische Genauigkeit mit dem Interesse an Insekten und ihren Entwicklungsstadien.

Beratung und individuelle Anfragen

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